Mittelschule Garching b. München

Klasse 8b

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Klassenlehrerin: Frau Kleber


Werkstattwochen: schrauben, kleben, servieren…
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Im April und Mai verbrachten die beiden achten Klassen insgesamt zwei Wochen bei den Werkstattwochen des bfz. Dabei handelt es sich um ein Berufsorientierungsprogramm (BOP) bei dem die Schüler Einblick in verschiedene Berufsfelder erhalten sollen und diese auch an praktischen Tätigkeiten erkunden.
Jeder Schüler besuchte insgesamt vier verschiedene Kurse und konnte so genauer herausfinden, wo seine eigene Interessen liegen. Unterbrochen von drei Pausen, die wir im Innenhof verbrachten, arbeiteten die Schüler immer bis in den Nachmittag. Dass ein langer Tag sehr anstrengend sein kann und man manchmal auch Dinge erledigen muss, die man nicht mag, lernten manche Schüler schnell.
In diesen zwei Wochen besuchten Schüler beispielsweise einen Technik-Kurs, in dem das Spiel „Der heiße Draht“ gebaut, ein sich rumpelnd fortbewegender Hummer-Roboter kreiert oder ein Auto zum Leuchten gebracht wurde. Im Farb-Kurs wurden Malschablonen erstellt und mit verschiedenen Techniken Leinwände bemalt. Dabei entstanden wirklich beeindruckende Ergebnisse. Die Wirtschafts-Gruppe organisierte für ein paar Tage den Pausenverkauf im Haus, die Verwaltungsgruppe konnte einen tieferen Einblick in Office-Programme gewinnen und ihre Präsentationsfähigkeit schulen. Dabei trafen wir auch auf Bernd, den die Schüler der Klasse 8b bereits aus dem Bo-Camp kannten.
Insgesamt konnten wir einen guten Einblick in die verschiedenen Berufsfelder gewinnen und echtes Arbeitsleben mit einem vollen Tag im „Betrieb“ üben.
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Bewerbertag
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Am 19. April fand – entsprechend unserer langjährigen Tradition – der Bewerbertag an unserer Schule statt. In diesem Jahr waren dabei zum ersten Mal drei Klassen beteiligt: die Klassen 8a und 8b sowie die Klasse 10V1.
Erstaunlich viele Firmen waren der Einladung nach Garching gefolgt und wollten die Schüler in ihrem Berufsfindungsprozess unterstützen. Dabei konnten wir viele verschiedene Berufsfelder abdecken und dadurch der Interessenslage unserer Schüler gerecht werden. Vom Friseur (der die Schüler im Gespräch mit einer Aufgabe am Puppenkopf überraschte) über Kaufmann im Einzelhandel, Medizinische Fachangestellte bis hin zu handwerklichen Berufen wie Feinwerkmechaniker oder weniger bekannte Berufe wie Technischer Systemplaner war alles dabei.
Vor den Gesprächen herrschte eine große Aufgeregtheit in den beiden Aufenthaltsräumen der Schüler. Frisuren wurden überprüft, Begrüßungssätze einstudiert und hektisch nach vorbereiteten Unterlagen gesucht. Nach den ersten Gesprächen konnte man bereits in fröhliche Gesichter blicken, weil die Gespräche weniger schlimm als erwartet waren. Als die Schüler im Unterricht die ausgefüllten Feedbackbögen ihrer Gesprächspartner erhielten, waren manche über die Verbesserungsvorschläge verwundert, da sie offenbar nicht mit so ausführlichen Tipps und Ratschlägen gerechnet hatten. Einige nutzen gleich den Hinweis der Personalchefs auf die Möglichkeit für ein Praktikum und erschienen zeitnah mit ihren Unterlagen im Betrieb.
Dass wir jedes Jahr auf Firmen zurückgreifen können, die uns selbstverständlich unterstützen, hilft uns bei der Vorbereitung unserer Schüler für ihr Berufsleben enorm. Bevor wir in die Feedbackrunde starteten, gab es einen kleinen Imbiss, den Frau Gath mit Schülern der neunten Klassen vorbereitet hatte. Herzlichen Dank an alle, die daran beteiligt waren!
Auch dieses Jahr erhielten wir in der Feedbackrunde am Ende der Veranstaltung viele positive Rückmeldungen und die Versprechen, im nächsten Jahr gerne wieder teilzunehmen. Für die Unterstützung und die eingebrachte Zeit möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken!
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BO-Camp – Oder: Frühstück zum Abendessen!
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Gleich am Montag nach den Osterferien traf sich die Klasse 8b morgens an der U-Bahn in Garching, um gemeinsam nach Pullach im Isartal zu fahren. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Burg Schwaneck, die uns für eine Woche ein Zuhause sein sollte.
Vor Ort lernten wir gleich Bernd und Frank kennen, die uns in Kursen durch die Woche begleiteten. Bei verschiedenen Gruppenspielen lernten wir uns besser kennen und fanden heraus, welche Stärken wir eigentlich besitzen. Am Montag konnten wir unser „Stärkenregal“ lediglich mit vier „Produkten“ füllen – am Ende der Woche war es zu unserem Erstaunen ziemlich voll.
Dass es am ersten Abend „Frühstück“ (eigentlich nur typische Brotzeit) gab, verwunderte die Schüler sehr. Schnell bürgerte sich der Satz „Wir gehen Frühstücken!“ ein, wenn alle zu den Mahlzeiten zusammenkommen sollten. So haben wir es tatsächlich geschafft, in fünf Tagen acht Mal zu frühstücken.
Im Laufe der Woche erstellten wir Berufsbilder zu unseren Traumberufen, die wir uns gegenseitig präsentierten, führten Bewerbungsgespräche und arbeiteten praktisch in Workshops. Die Holzgruppe arbeitete dabei mit einem richtigen Schreiner zusammen und es entstanden wirklich schöne Ergebnisse.
Daneben unternahmen wir nach dem Abendessen auch Ausflüge als Klassengemeinschaft. So führte uns ein kleiner Abendspaziergang (eine Idee von Frau Kleber) durch die Isarauen und auf verwinkelten, hügeligen und anstrengenden Wegen durch den Wald zurück. Am letzten Abend mieteten wir die Kegelbahn und trugen ein Turnier aus. Die anschließende Einladung einer Schulklasse aus Nürnberg zu deren Abschlussfeier nahmen wir gerne an.
Herzlichen Dank an Herrn Reischl, der uns in dieser Woche begleitet hat!
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Das BIZ ist gar nicht wie im Kino!
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Am Dienstag, den 28.11.2017, trafen sich nach Überprüfung der Anwesenheit in den Klassenzimmern beide achten Klassen kurz vor 8:00 Uhr in der Aula, um mit den beiden Klassenlehrerinnen Frau Kleber (8b) und Frau Zitzelsberger (8a) sowie dem Berufseinstiegsbegleiter Herr Neldner ins Berufsinformationszentrum, kurz BIZ, zu fahren.

Besonders die Schüler der Klasse 8b waren voller Vorfreude auf das BIZ und konnten den Besuch kaum erwarten. Im Kinobesuch vor wenigen Wochen konnten sie bereits miterleben, wie Herr Müller mit seiner Klasse eben jenen Besuch erlebte. Dass beim Berufstest teilweise sehr merkwürdige Ergebnisse herauskamen, amüsierte die Klasse sehr. Und so waren alle gespannt, welche Berufe sie wohl am Ende ihrer Tests empfohlen bekämen.

Mit der U-Bahn fuhren wir also zum Goetheplatz und lernten vor Ort zunächst Frau König, die Berufsberaterin in der Agentur für Arbeit kennen. Sie wird unsere Klassen auf dem Weg ins Berufsleben begleiten und uns künftig auch immer wieder in der Schulsprechstunde besuchen.
Frau König erklärte uns gleich zu Beginn, dass eine Berufsausbildung ein Türöffner für alle anderen Wege ist, die danach kommen können. Mit der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf öffnen sich also auch weitere Türen.
Anschließend machte Frau König mit uns ein Berufsquiz und wir waren ganz überrascht, welche Promis teilweise doch sehr bodenständige Berufe erlernt hatten. Nicht einmal die anwesenden Erwachsenen hätten vermutet, dass Elisabeth II. von England eine abgeschlossene Ausbildung zur KFZ-Mechatronikerin hat. Dabei gilt sie als richtige Vorreiterin und Vorbild, wenn es darum geht, als Frau in einem typischen „Männerberuf“ zu arbeiten.

Außerdem erfuhren wir, dass es für die richtige Berufswahl sehr wichtig ist, herauszufinden, ob man für den Traumberuf überhaupt geeignet ist und die passenden Voraussetzungen mitbringt. Zusammen mit Frau König wechselten wir deswegen in den Computerraum des BIZ und machten einen Online-Test, bei dem man neben Interessen auch seine Kompetenzen testen kann, um so herauszufinden, welche Berufsfelder bzw. Ausbildungsberufe zu einem passen. Dabei lösten wir Aufgabenformate zu räumlichen Denkvermögen, technischen und mathematischen Fähigkeiten oder Text- und Leseverständnis. Ganz anders als im Kinofilm waren unsere Schüler mit den Ergebnissen der Test und den vorgeschlagenen Berufsfeldern sehr zufrieden und konnten sich vorstellen, einmal etwas in dieser Richtung zu erlernen.

Danach fuhren wir gemeinsam zurück zur Schule uns stöberten mit unseren Klassenlehrerinnen in der Broschüre zum Ausbildungsangebot im Großraum München. Teilweise waren wir überrascht, dass in manchen Ausbildungsberufen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sehr klein sind.

Frau Kleber und Frau Zitzelsberger

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„Final Fack“ am Freitag
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Man muss zugeben, Kino und Schule passen nicht immer zusammen. Wenn eine Klasse dennoch unbedingt gemeinsam ins Kino gehen will, so muss sich also manchmal ein Kompromiss finden.
Und so trafen sich die Schüler der Klasse 8b am Freitag, den 17.11., freiwillig und fast vollständig mit Frau Kleber nach Unterrichtsschluss beim Mathäser Kino, um gemeinsam den Film „Fack ju Göhte 3“ anzusehen.
Natürlich stehen auch beim dritten Teil der Reihe die Problemschüler von Herrn Müller im Mittelpunkt, die mit seiner Hilfe den Schulabschluss erreichen sollen. Es reiht sich eine Pointe nach der anderen aneinander, Streiche werden gespielt, Schüler gemobbt und der Goethe-Gesamtschule droht wegen ihres desaströsen Zustands die Schließung.
Obwohl der Film eindeutig als Komödie angelegt ist und mit teils platten Witzen unterhalten will, enthält er dennoch eine wichtige Botschaft, die im Schulalltag oft in Vergessenheit gerät: Jeder hat eine Chance verdient. Und um die zu nutzen braucht jeder mindestens einen Menschen, der an einen glaubt. Die Botschaft an die jungen Zuschauer ist ganz klar: „Schule ist der einzige Ort, an dem ihr lernt, über euch hinauszuwachsen.“
Die Schüler im Film versuchen durch eine Anti-Mobbing-Kampagne ihren Zusammenhalt zu stärken und formulieren das in einem Leitspruch: Wir machen das zusammen. Umso schöner ist es, dass dieses „zusammen“ an diesem Nachmittag in der Klasse besonders sichtbar ist.
Und so haben wir an diesem Freitagnachmittag vielleicht alle etwas gelernt. Denn die neue Kollegin und schon zu Beginn recht vorlaute Lehrerin Biggi Enzberger sagt gegen Ende des Filmes: „Wenn du sie umarmst, schließt du sie in dein Herz und wirst sie nie wieder los. Dann sitzte in der Falle. Für immer Lehrer.“

B. Kleber

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Juhuuuu, ein Spielplatz!
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Am Montag, den 2. Oktober 2017, traf sich die Klasse 8a zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Zitzelsberger morgens noch etwas verschlafen am Maibaum. Von dort ging es mit der U-Bahn zur Münchner Freiheit und hinein in den Englischen Garten.
Gemeinsam spazierten wir durch den Nördlichen Teil und durften feststellen, dass hier doch erstaunlich viel geboten ist. Uns war nicht klar, wie groß der Englische Garten tatsächlich ist. Hunde laufen vorbei, Wege gabeln sich und man muss aufpassen, nicht verloren zu gehen. Außerdem halten sich Radfahrer selten an die Wege und kennen wohl keine Regeln. Wir haben sie selbstverständlich auf ihre Fehler aufmerksam gemacht. Unsere Wanderung führte uns am Stauwehr Oberföhring vorbei, wo wir einen Foto-Stopp einlegten. Mit Gesang bzw. Rapp ging‘s schnell voran. Toll waren auch die vielen Hunde denen wir begegneten, die selbstverständlich alle gestreichelt werden mussten. Natürlich nur mit Erlaubnis. Am besten waren jedoch die Spielplätze. Klettern, schaukeln, wippen – toll! Man ist nie zu alt zum Spielen. Gut, dass es auf unserem Weg viele verschiedene Spielplätze und damit Pausenpunkte gab.
Auf diese Weise gelangten wir doch erstaunlich schnell und fit bis zum „Aumeister“, wo wir abschließend noch einmal eine Brotzeit-Pause machten. Von der Haltestelle Freimann ging es schließlich mit der U-Bahn zurück nach Garching.
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Umwege erhöhen nicht nur die Ortskenntnis!
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Zunächst waren wir ja wirklich schockiert: am Wandertag wandern! Also, so richtig. Mit den Füßen, zu Fuß – echt viel verlangt!
Aber okay, wir ließen uns drauf ein und trafen uns am Montag, den 2. Oktober 2017, mit Frau Kleber morgens im Klassenzimmer. Auf dem Weg nach draußen gabelten wir noch Herrn Neldner auf, der uns an diesem Tag begleiten wollte. Vom Pausenhof schlugen wir den Weg Richtung Garchinger See ein, wobei die ersten bereits bei der Turnhalle eine kleine Rast machen wollten. Aber es ging weiter: um den See, über eine Brücke und schließlich nur noch auf schmalen Wegen über Felder und Wiesen. Unterwegs begegneten uns mehrere Hunde, die die Mädchen in Schrecken versetzten. Kurz darauf trafen wir Schafe und Esel, in weiter Ferne auch Pferde. Ähnlich einer Schnitzeljagd folgten wir den verwirrenden Tipps von Frau Kleber auf der Suche nach einer einsam stehenden Kirche an der sich ein wertvoller Schatz befinden sollte.
Weil wir mehrmals abbogen, hatten manche schnell die Orientierung verloren. Als die Vorhut die Kirche endlich entdeckt und abgesucht hatte, war die Enttäuschung zunächst groß: kein Schatz. Als Frau Kleber um die Kirche ging, hatte sie plötzlich einen Fund dabei… sehr merkwürdig! Gut gestärkt ging es von hier weiter durch einen Wald, der uns in seiner Farbenpracht sehr begeisterte und einen Schüler verleitete, immer wieder kleine Umwege in das Gehölz zu gehen. Zum Glück wurde die Gruppe immer wieder gefunden!
Auf den Feldern lernten wir außerdem, dass nicht alles, was im Boden wächst und oben Grünzeug hat, eine Karotte ist. Wir mussten feststellen, dass es Jogger irritiert, wenn eine Schulklasse hinter ihnen herläuft und dass ein Maiskolben ziemlich schwer ist, wenn man ihn lange tragen muss.
Erschöpft erreichten wir nach einer kurzweiligen Wanderung Eching und machten uns dort auf die Suche nach unserem Bus, der uns zurück nach Garching brachte. Bereits auf der Fahrt wurden wir sehr müde und stellten fest: Wandern ist gar nicht so doof.

Klasse 8b

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