Jugendsozialarbeit an der Max-Mannheimer-Mittelschule

Schonungslos vor Drogen warnen

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Im Rahmen der Schulsozialarbeit lud die Max-Mannheimer Mittelschule einer der bekanntesten Drogenpräventionsreferenten Dominik Forster aus Nürnberg zu seinem einmaligen Schulpräventionsprogramm „Flashback Drogenbriefing“ ein. Mit einem eindrucksvollen Bericht hat Herr Forster den 8- 10 Klässlern einen Einblick in seine frühere Drogenkarriere gegeben. Herr Forster, 31 Jahre alt, ist Exjunkie, Exdealer, Exknacki, Bestsellerautor, seit 9 Jahren clean und einer der erfolgreichsten deutschen Schulpräventionsreferenten. Was bringt einen jungen Menschen dazu, immer mehr und immer härtere Drogen zu konsumieren? Was passiert im Körper und der Psyche eines Junkies? Wie wirkt sich die Sucht auf das tägliche Leben aus? Und wie gelingt es dem Süchtigen, schließlich den Absprung zu schaffen und clean zu werden?
Herr Forster sprach in Jugendsprache schonungslos offen, unverblümt und direkt über sein Leben und wie die Drogen seinen Alltag bestimmten. Die Schüler erhielten Erfahrungen und Informationen aus erster Hand dazu und zu vielem mehr. Der Vortrag bestand aus einem Lesungs/Vortragsteil und anschließender Fragerunde der Schüler.

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Schulsozialarbeit ist eine Form der Jugendhilfe mit präventivem Charakter. Die pädagogische Arbeit soll die persönliche Entwicklung und Erziehung der Kinder im Lebensfeld „Schule“ fördern und unterstützen.

Die Ziele der Jugendsozialarbeit an Schulen sind:
  • Unterstützung der Schüler/-innen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrer Lebensgestaltung
  • Vernetzung zwischen den Systemen Schule und Jugendhilfe
  • Unterstützung der internen Schulentwicklung

Die Jugendsozialarbeit an Schulen unterstützt Schülerinnen und Schüler
  • bei Schwierigkeiten bezüglich Schule, Familie und Freizeit
  • bei Fragen zum Erwachsen werden

unterstützt Klassen
  • durch Angebote im Bereich "Soziales Lernen" (z.B. Gruppenspiele, Klassenrat, Sozialkompetenztraining)
  • durch Präventionsprojekte in altersspezifischen Themen (z.B. Sucht- oder Gewaltprävention, Aufklärung, Neue Medien)

unterstützt Eltern
  • bei allgemeinen Erziehungs- und Lebensfragen
  • bei der Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen
  • durch Informationen über verschiedene Anlaufstellen

unterstützt die Schule
  • bei sozialpädagogischen Fragen
  • bei der internen Schulentwicklung

WICHTIGE GRUNDSÄTZE FÜR DIE JUGENDSOZIALARBEIT AN SCHULEN
  • Freiwilligkeit
  • Vertraulichkeit (Schutzraum und Wahrung der Schweigepflicht)
  • Verlässlichkeit

Meine Erreichbarkeit
Montag-Freitag 8-14 Uhr und zusätzlich nach Vereinbarung
In den Räumlichkeiten der Schulsozialarbeit Bau B im Untergeschoss

Kontaktaufnahme
Jugendsozialarbeiterin
Miriam Stöger
Telefon 089/ 32989132
m.stoeger@kjr-ml.de